Cold Corrugation ist ein Verfahren zur Herstellung von Wellpappe, bei dem das Wellenpapier mechanisch geformt und unter Verwendung von Klebstoffen bei Raumtemperatur sowie durch Druck mit den Deckenpapieren verbunden wird.
Durch dieses Verfahren entfallen Dampfsysteme, wodurch der Energieverbrauch gesenkt, die Anlageninfrastruktur vereinfacht und die Herstellung von Wellpappe in Betrieben ermöglicht wird, in denen herkömmliche Wellpappenanlagen unpraktisch und/oder ineffizient sind.
Der Prozess umfasst vier Kernschritte:
Die Vorteile von Cold Corrugation sind erheblich und umfassen:
Cold Corrugation sorgt für Kosteneinsparungen, Umweltvorteile und weniger Abfall. Für Bogenverarbeiter, die ihre eigene Wellpappe mit Cold Corrugation herstellen, amortisiert sich das in der Regel in weniger als drei Jahren.
Herkömmliche Wellpappenanlagen wurden für die zentrale Produktion in großen Stückzahlen konzipiert. Der Interpac 1250 Cold Corrugator hilft dabei, die Einschränkungen dieses Modells zu überwinden, indem er die Produktion näher an den Einsatzort verlagert und so eine dezentrale, CO₂-ärmere und flexiblere Wellpappenproduktion ermöglicht.
Das Kaltverfahren ist nicht als Ersatz für ultrahochvolumige Wellpappenanlagen gedacht, sondern richtet sich an Kunden, für die Effizienz, Platzbedarf und Energieverbrauch im Vordergrund stehen. Es eignet sich insbesondere für:
Der Interpac 1250 Cold Corrugator ermöglicht einen dampffreien Wellpappenherstellungsprozess, bei dem:
und bietet unter anderem folgende Vorteile:
Nein. Cold Corrugation verwendet in keiner Phase des Well- oder Klebeprozesses Dampf.
Cold Corrugation eignet sich für verschiedenen Anwendungsfälle. Es ist ideal für energieeffiziente, kompakte oder dezentrale Produktionsanlagen und weniger für Fabriken mit extrem hohen Produktionsmengen.
Ja. Durch die lokale Herstellung und den Verzicht auf Dampf werden der Energieverbrauch und die CO₂-Emissionen bei der Herstellung von Wellpappe erheblich reduziert.